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Beatport Kosten: beleuchteter DJ-Player mit Laptop im Club

Beatport Kosten: Welches Abo sich für Party-DJs wirklich lohnt

Vier Abos, vier Preise, dazu noch der Shop zum Kaufen. Wer sich zum ersten Mal Beatport anschaut, fragt sich schnell: Was brauche ich davon wirklich?

In diesem Beitrag schlüssele ich dir die Beatport Kosten auf: was jedes Abo kann, was aus Beatsource geworden ist und welches Abo sich für Party-DJs wirklich lohnt.

Alle Preise stammen direkt von Beatport, Stand Oktober 2026.

Mike Hoffmann
Mike Hoffmann
23. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit
Inhalt dieses Beitrags
  1. Beatport Kosten im Überblick: die vier Abos
  2. Was ist aus Beatsource geworden?
  3. Welches Beatport Abo zu welchem DJ passt
  4. Beatport Streaming offline und auf dem Club-Player
  5. Beatport Songs kaufen oder streamen?
  6. Beatport Alternativen für Party-DJs
  7. Fazit: Die Beatport Kosten hängen davon ab, wo du auflegst

Beatport Kosten im Überblick: die vier Abos

Beatport ist zweierlei: ein Shop, in dem du Songs als Datei kaufst, und Beatport Streaming, das Abo für die DJ Software. Bei den Kosten geht es fast immer ums Abo.

So unterscheiden sich die vier Stufen:

Beatport Kosten: die vier Abos Essential, Advanced, Professional und Professional+ mit Preisen und Funktionen im Vergleich
Die vier Beatport-Abos im Vergleich, Monatspreise laut Beatport (Stand Oktober 2026).
  • Essential, 10,99 €Songs in voller Länge hören, auf Beatport.com und in der App. Nicht in der DJ Software.
  • Advanced, 15,99 €Mixen in der DJ Software und auf DJ-Equipment, mit Stems, wenn deine Software das kann. Dazu eine Lizenz für Traktor Play.
  • Professional, 29,99 €Wie Advanced, plus 1.000 Tracks offline und verlustfreies FLAC.
  • Professional+, 34,99 €Alles davor, plus DJ-Edits, Remixe von DJs, lange Intros und Outros und Clean-Versionen.

Einzelne Songs kaufst du im Shop zusätzlich, den Preis siehst du beim Track. Gekaufte Songs darfst du laut Beatport unbegrenzt erneut herunterladen.

Was ist aus Beatsource geworden?

Beatsource war lange die Schwester von Beatport für Open-Format-DJs: Pop, Hip-Hop, Latin, alles, was auf Partys läuft. 2026 hat Beatport Beatsource in die eigene Plattform geholt.

Beatsource gibt es nicht mehr als eigenes Produkt. Die Konten sind zu Beatport umgezogen, laut Beatport sollte das bis Anfang Mai 2026 abgeschlossen sein. Die DJ-Edits und DJ-Versionen von Beatsource findest du heute im Abo Professional+.

Für Party-DJs ist das die eigentliche Nachricht: Die Clean- und Intro-Versionen von Beatsource stecken jetzt im teuersten Beatport-Abo.
Mike Hoffmann
Mike Hoffmann
DJ seit über 20 Jahren

Welches Beatport Abo zu welchem DJ passt

Teurer ist nicht automatisch besser. Entscheidend ist, wo du auflegst und welche Musik deine Gäste hören wollen.

Beatport Abo Entscheidungshilfe: Essential zum Reinhören, Advanced für Hobby-DJs, Professional für Events ohne WLAN, Professional+ für Hochzeiten und Partys
Welches Beatport-Abo zu welchem DJ passt: meine Einordnung nach den Funktionen.
Hobby-DJ zu Hause

Advanced reicht. Du übst mit dem ganzen Katalog und bekommst Traktor Play dazu.

Events in Festsälen

Professional, wegen der 1.000 Tracks offline. Das WLAN vor Ort ist nie garantiert.

Hochzeiten und Partys

Professional+, wenn du Clean-Versionen und Edits für jedes Publikum brauchst.

Beatport Streaming offline und auf dem Club-Player

Beatport Streaming läuft in vielen Programmen und auf Geräten: rekordbox, Serato, Traktor, VirtualDJ, djay Pro, Engine DJ und weitere, dazu Club-Player wie der CDJ-3000.

Beim Offline-Speicher gibt es einen Haken:

1
Offline nur in der Software

Die 1.000 Offline-Tracks laufen in den DJ-Programmen, laut Beatport aber nicht direkt auf CDJ-3000, OPUS-QUAD, OMNIS-DUO, XDJ-AZ und Engine DJ OS.

2
Kein Besitz

Endet das Abo, sind die Songs weg. Auch die DJ-Edits aus Professional+ kannst du nicht kaufen, nur streamen.

3
Stems je nach Software

Der Katalog ist bereit für Stems. Ob du sie nutzen kannst, hängt davon ab, ob dein Programm Stems in Echtzeit trennt.

Checkliste: Beatport auf dem Event
  • Offline füllen: Die Playlist für den Abend vorher in den Offline-Speicher deiner Software legen.
  • Gerät prüfen: Spielst du am Standalone-Gerät ohne Laptop, gilt der Offline-Speicher dort nicht.
  • Netz testen: WLAN vor Ort prüfen, Handy-Hotspot als Backup.
  • Stammsongs kaufen: Eröffnungstanz und Party-Klassiker als Datei, damit sie immer laufen.

Beatport Songs kaufen oder streamen?

Du musst dich nicht entscheiden. Viele DJs nutzen beides: das Abo zum Entdecken und Vorbereiten, gekaufte Dateien für die Songs, die immer laufen müssen.

Kaufen

Einmal zahlen, die Datei gehört dir. Läuft offline, vom USB-Stick und auf jedem Club-Player. Ideal für deine Stammsongs.

Streamen

Monatlich zahlen, dafür der ganze Katalog im DJ-Programm. Ideal zum Ausprobieren und für spontane Wünsche.

Beides

Im Abo durchhören, die besten Songs kaufen. So wächst deine eigene Sammlung mit jeder Feier.

Wer nur ab und zu auf der eigenen Feier auflegt, kommt oft ganz ohne Abo aus: ein paar gekaufte Songs plus eine erprobte Reihenfolge reichen für einen guten Abend.

Beatport Alternativen für Party-DJs

Beatport kommt aus der elektronischen Musik. Wenn du vor allem Charts, Schlager und Klassiker spielst, lohnt sich der Vergleich:

  • Tidal DJ, 19,99 €Breiter Katalog für alle Musikrichtungen, in rekordbox bis zu 30 Tage offline. Mehr in Tidal DJ im Praxis-Check.
  • Spotify Premium, 12,99 €Seit 2025 wieder in rekordbox, Serato, djay und VirtualDJ, aber ohne Offline-Speicher. Alles dazu in DJ Software mit Spotify.
  • Record Pools und ShopsFür DJ-Versionen als Datei. Einen Überblick gibt Woher bekommen DJs ihre Musik.

Fazit: Die Beatport Kosten hängen davon ab, wo du auflegst

Für die DJ Software brauchst du mindestens Advanced für 15,99 €. Wer ohne sicheres WLAN spielt, nimmt Professional, und für Party-DJs, die wirklich jede Version brauchen, lohnt sich Professional+.

  • Essential nur zum Hören und Kaufen, nicht für die DJ Software.
  • Offline-Speicher ab Professional, aber nur in den DJ-Programmen.
  • Beatsource ist jetzt Teil von Beatport, die Edits stecken in Professional+.

Und egal, welches Abo du wählst: Es liefert dir Songs, keine fertige Reihenfolge für die Tanzfläche.

FAQ

Häufige Fragen zu den Beatport Kosten

Beatport Streaming kostet 10,99 € (Essential), 15,99 € (Advanced), 29,99 € (Professional) oder 34,99 € (Professional+) im Monat. Wer jährlich zahlt, spart laut Beatport 17 %. Einzelne Songs kaufst du im Shop zusätzlich.

Mindestens Advanced für 15,99 € im Monat. Mit Essential kannst du Songs nur hören, nicht in der DJ Software mixen. Für den Offline-Speicher brauchst du Professional.

Ab dem Abo Professional kannst du 1.000 Tracks offline speichern. Das funktioniert in den DJ-Programmen, laut Beatport aber nicht direkt auf Geräten wie CDJ-3000, OPUS-QUAD, OMNIS-DUO, XDJ-AZ und Engine DJ OS.

Nicht als eigenes Produkt. Beatsource ist 2026 in Beatport aufgegangen, die Konten und Playlisten sind umgezogen. Die DJ-Edits und Clean-Versionen von Beatsource gibt es im Beatport-Abo Professional+.

Ja. Laut Beatport kannst du jedes der vier Streaming-Abos 30 Tage gratis testen.